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Sugaring: die süße Art der Haarentfernung?

Was ist Sugaring?

Bevor ich mich auf die Suche nach der besten Methode zur Haarentfernung begab, kam Zucker bei mir höchstens in den Kuchen und in Form von Komplimenten aus meinem Mund. Jetzt allerdings kommt er auch auf meine Beine und andere Körperstellen. Sugaring heißt die Methode, bei der Haare mittels einer Zuckerpaste entfernt werden. Klingt irgendwie eklig? Ist es aber nicht. Doch was kann das Sugaring überhaupt?

Sugaring: Waxing light

Zucker in seiner handelsüblichen Form besteht aus kleinen Kristallen. Werden die erhitzt, entsteht daraus Karamell, das sehr zähflüssig, leicht klebrig und verdammt lecker ist. Während der Geschmack beim Sugaring eher

Sugaring

Auftragen der Sugaring Paste auf das Schienbein – © Sergey

zweitrangig ist, nutzt diese Methode die zähflüssigen, leicht klebrigen Eigenschaften erhitzten Zuckers.

Damit dieser nicht auf der Haut festklebt und für Schmerzen sorgt, wird der Zucker für die Sugaring-Masse mit Wasser und Zitronensaft gemischt und auf etwa 30 Grad aufgeheizt. Die Zuckerkristalle sind jetzt sehr fein und können die Haare direkt an der Wurzel umschließen.

Was dann folgt, ähnelt dem Waxing. Die Masse wird auf die zu enthaarenden Stellen aufgetragen, einmassiert und danach wieder abgezogen. Das klingt erst einmal verdächtig nach Schmerzen und komischen Geräuschen. Wer Sugaring aber ausprobiert merkt schnell: Es ist die sanftere Variante des Waxings.

Ruck für Ruck haarfrei: So funktioniert Sugaring

Die Frauen der arabischen Welt praktizieren Sugaring seit Jahrhunderten. Dort heißt die Methode zur Haarentfernung Halawa, in unseren Landen brauchte sie aber einen cooleren Namen und wird von immer mehr Studios als neuester Schrei angeboten.

Ein bisschen kommt man sich beim Sugaring wie ein Stück Teig vor. Denn bevor die Zuckermasse aufgetragen wird, muss die Haut vorbehandelt werden, denn sie sollte absolut fettfrei sein. Dafür wird die zu enthaarende Stelle mit einer Lösung, meist auf Alkoholbasis, abgeputzt und anschließend eingepudert. Dann wird die Masse mit den Fingern auf die Haut aufgetragen und bei Profis richtig schön entgegen der Wuchsrichtung einmassiert. So können die Zuckerkristalle an die Haarwurzel gelangen. Danach wird sie sofort mit einem Ruck in Wuchsrichtung abgezogen.

Diese Prozedur dauert seine Zeit, jedoch sind die Ergebnisse ähnlich gut wie beim Waxing: mehrere Wochen braucht man sich nun um die Haarentfernung keine Gedanken mehr machen. Die Nachbehandlung besteht aus einer Aloe-Lotion und anderen hautberuhigenden Produkten. Wichtig ist zudem, dass du für die ersten 24 Stunden auf Cremes, Deo oder Sport und Solarium verzichtest, damit die Haut wieder in Balance kommt. Für einen Sugaring-Termin solltest du also deinen Tagesplan entsprechend gestalten.

Natürlich und sanft: Vorteile von Sugaring

Ich kenne keinen Menschen, der auf Zucker, Wasser und Zitrone allergisch reagiert, zumindest auf der Haut. Darum ist Sugaring eine perfekte Alternative für alle empfindlichen Personen, die von Enthaarungscremes oder Enthaarungswachs immer Probleme bekommen. Und diese Zutaten sind in jedem halbwegs gut sortierten Haushalt bereits vorhanden. DIY-Freunde können sich jetzt also auch in Sachen Haarentfernung austoben.

Auch die mechanische Irritation der Haut hält sich bei dieser Methode in Grenzen, weil die Zuckermasse mit der Wuchsrichtung entfernt wird. Eingewachsene Haare und andere Hautprobleme treten dabei weitaus weniger auf. Zudem ist die Geräuschkulisse beim Sugaring erheblich sanfter. Das „Ratsch“, mit dem ein Wachsstreifen von der Haut entfernt wird, fällt hier komplett weg. Schnitte oder Rasurunfälle gibt es ebenfalls nicht.

In Sachen Sanftheit und Natürlichkeit kann man seinen Körper also kaum besser enthaaren. Die Haare können übrigens jede beliebige Länge aufweisen, was ein ebenfalls großer Vorteil gegenüber anderen Methoden ist.

Nachteile beim Sugaring: Übung oder Expertenhilfe sind nötig

Ein gängiges Rezept für eine selbst hergestellte Zuckermasse besteht aus 100 g Zucker, 10 ml Wasser und 30 ml Zitronensaft. Das ganze wird karamellisiert und dann lässt man es abkühlen. Durch Wasser und Zitrone härtet der Karamell nicht aus, sondern bleibt auch im kalten Zustand zähflüssig.

Sugaring selber machen?
Möchtest Du selbst ein Sugaring durchführen? Dann findest Du auf folgender Seite eine Sugaring DIY-Anleitung und hier ein ausführliches Rezept für die Zuckerpaste.

Das klingt erst einmal ziemlich easy. Wenn du allerdings wie ich zur Faultier-Fraktion gehörst, hast du sicher keine Lust, vor der Haarentfernung erst einmal zu kochen. Wenn du dann auch noch wie ich zur Memmen-Fraktion gehörst, wirst du dir die Masse kaum mit einem beherzten Ruck vom eigenen Körper rupfen wollen. Umso weniger, wenn die Bikinizone oder das Gesicht an der Reihe ist.

Neben all diesen Hürden kann man Sugaring nicht mal eben fix nebenbei machen. Dafür braucht es Geduld, Konzentration und eine Menge Zeit. Wer allerdings für etwa drei Wochen ohne Rasierer und Co. auskommen will, kann sich diese Zeit schon mal nehmen.

Fazit: ist der Hype ums Sugaring berechtigt?

Die Damen der arabischen Welt wissen offensichtlich, was sie tun. Denn Sugaring ist eine wirklich tolle Alternative zur Haarentfernung für alle, die bei geringstmöglichem Schmerz langfristige Ergebnisse erzielen wollen.

Allerdings macht man Sugaring zuhause nicht mal eben nebenbei und ein wenig Fingerspitzengefühl verlangt es auch. Ich persönlich gönne mir lieber ab und zu einen Besuch im Studio und lasse die Experten ran. Und sehe damit Sugaring als Investition in mich selbst.

Hier kostet das eigentlich günstige Gemisch natürlich eine ganze Ecke mehr, allerdings kannst du dir wenigstens sicher sein, das die Leute wissen, was sie tun. Und du kannst dich dabei vollkommen entspannen – denn großartige Schmerzen oder unschöne Geräusche musst du nicht fürchten. Das Fazit lautet also: diese Art der Zuckerverwendung macht zur Abwechslung mal nicht dick, sondern noch viel schöner.

Hast Du noch Fragen zum Thema Sugaring?

Schau Dir das Themenspezial Sugaring an und finde interessante Anleitungen, Einkaufstipps, uvm. oder besuche die Seite Fragen und Antworten zum Thema Sugaring

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